Autor: Dr. Nenad Končar, Dipl.-Ing.
Datum: 2. Mai 2025
Nach dem historischen Stromausfall, der am 28. April fast die gesamte Iberische Halbinsel betraf, wandte sich die Präsidentin des spanischen Übertragungsnetzbetreibers Red Eléctrica, Beatriz Corredor, mit einer Botschaft an die Öffentlichkeit: „Es wird nicht wieder passieren.“
Diese Aussage sollte verständlicherweise Vertrauen in das System und seine Fachleute wecken. Aber wie lässt sich diese Aussage aus technischer Sicht interpretieren?
Schnelle Reaktion – Ein Grund zum Lob
Red Eléctrica zeigte tatsächlich ein hohes Maß an operativer Bereitschaft. Bis 4 Uhr morgens am folgenden Tag waren 100 % der Umspannwerke wieder in Betrieb.
Dies ist ein außergewöhnlicher technischer und organisatorischer Erfolg, der nicht unterschätzt werden sollte.
In komplexen und miteinander verbundenen Stromsystemen ist die Geschwindigkeit der Wiederherstellung entscheidend — und Spanien hat diesen Test bestanden.
Aber was wissen wir wirklich über die Ursache?
In derselben Ansprache betonte die REE-Präsidentin, dass die Ursache des Ausfalls noch nicht festgestellt wurde.
Wenn wir nicht genau wissen, was den kaskadenartigen Ausfall verursacht hat, dann ist die Aussage „Es wird nicht wieder passieren“ — bei allem Respekt — eher ein Ausdruck der Hoffnung als eine auf Fakten basierende Zusicherung.
Wie einer der führenden Experten für Netzstabilität einmal sagte: „Null Risiko gibt es nicht.“
Die Rolle von Oszillationen und verringerter Trägheit
Daten, die von unabhängigen Netzüberwachungsstellen veröffentlicht wurden, zeigen, dass es in den Stunden vor dem Ausfall zu Spannungsschwankungen mit zunehmender Amplitude kam.
Dies ist oft ein Anzeichen für abnehmende Netzträgheit — die physikalische Stabilität, die große synchrone Generatoren bieten.
Während Europa auf erneuerbare Energien umsteigt, nimmt diese natürliche Stabilität ab und der Bedarf an aktiver Regelung steigt.
Können wir mehr tun?
Ja. Anstatt sich ausschließlich auf Hoffnung zu verlassen, fordert die technische Gemeinschaft zunehmend:
Diese Technologien sind die neue Verteidigungslinie — nicht gegen erneuerbare Energien selbst, sondern gegen ihre betrieblichen Herausforderungen.
„Es wird nicht wieder passieren“ mit bewährten technischen Lösungen
Die langfristige Netzsicherheit basiert auf Investitionen in Technologien, die schnell, flexibel und vorhersagbar reagieren können.
Die Aussage „Es wird nicht wieder passieren“ wird am besten bestätigt, wenn sie von konkreten Maßnahmen begleitet wird.
Denn die Zukunft des Netzes lässt sich nicht durch Worte sichern — aber durch Technologie schon.
Vom Neustart des Systems zur langfristigen Resilienz – Lektionen und Lösungen nach dem 28. April
Autor: Dr. Nenad Končar, Dipl.-Ing.
Datum: 2. Mai 2025
Was wir wissen – und was wir (noch) nicht wissen
Drei Tage nach dem größten Netzzusammenbruch in der Geschichte der Iberischen Halbinsel sind die Ursachen noch nicht offiziell bestätigt. Doch die Reaktionen haben bereits begonnen:
Was ist tatsächlich passiert?
In wenigen Sekunden "verschwanden" 15 GW aus dem Netz.
Folgen:
Wie wurde Spanien „wiederbelebt“?
Der Wiederherstellungsprozess dauerte 6 bis 10 Stunden – einige Quellen sprechen von noch längerer Dauer.
Experten von Euronews und DW erklärten, dass es sich um ein sogenanntes Black-Start-Verfahren handelte – ein komplexer Prozess, ohne den die Wiederherstellung Tage gedauert hätte.
Lösung: Dezentrale Resilienz durch Batteriesysteme
Alle relevanten Quellen, von Bloomberg-Analysten bis zu Grid Engineering Verbänden, sind sich einig:
Starke Batteriesysteme sind der Schlüssel zur zukünftigen Stabilität.
Warum?
Was bietet Adriadiesel?
Als einer der führenden regionalen Anbieter von Batteriesystemen bieten wir:
Die SERTO-Verschraubungsmutter mit der Kennnummer K 87163 ist ein präzisionsgefertigtes Verbindungselement zur sicheren Befestigung von Kraftstoffleitungen im ZV40/48-Motor. Ihre hochwertige Fertigung sorgt für eine dichte Verbindung, selbst unter hohem Druck, verhindert Kraftstofflecks und minimiert Brandrisiken. Ihre vollständige Kompatibilität mit dem SERTO-Kompressionssystem ermöglicht eine einfache und sichere Installation. Sie ist ein unverzichtbares Bauteil für den sicheren und effizienten Betrieb des Motors unter anspruchsvollen Bedingungen.
Das Thermometer mit der Kennnummer K 92023 spielt eine zentrale Rolle bei der Überwachung der Temperatur von Kühlwasser und Schmieröl im ZV40/48-Motor. Eine präzise Temperaturmessung ist entscheidend, um Überhitzung, Ölabbau und mechanische Schäden zu vermeiden. Dieses Thermometer bietet hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit und ermöglicht es Technikern, rechtzeitig zu reagieren. Seine robuste Konstruktion gewährleistet einen stabilen Betrieb auch unter extremen Temperaturbedingungen im maritimen und industriellen Einsatz.
Der Doppel-Durchflussanzeiger mit der Kennnummer K 84467 ist ein spezialisiertes Sichtkontrollgerät für den Dieselmotor ZV40/48, das zur Überwachung von Flüssigkeitsströmen dient. Er wird in kritischen Schmier- oder Kühlsystemen installiert und bietet eine sofortige visuelle Anzeige bei Unterbrechungen oder Blockaden. Durch sein durchsichtiges Gehäuse oder integrierte Indikatoren verbessert er die Wartungseffizienz und Betriebssicherheit. Sein Doppeldesign ermöglicht eine präzise Diagnose und optimalen Fluss in zentralen Motorkomponenten.
Warum Schadensbegrenzung nicht mehr ausreicht – jetzt ist systemische Resilienz gefragt
Autor: Dr. Nenad Končar, Dipl.-Ing.
Datum: 2. Mai 2025
Spanien und Portugal suchen die Ursache – doch die Gesellschaft sucht die Lösung
Nachdem am 28. April 2025 fast 60 Millionen Menschen beim historischen Stromausfall ohne Elektrizität waren, erklärte Spaniens Premierminister Pedro Sánchez zwei Hauptprioritäten:
Mehr als ein technischer Fehler: Gesellschaftliche Verwundbarkeit ohne Strom
Innerhalb weniger Stunden kam es zu:
Schadensbegrenzung hilft – aber reicht nicht
Notfallmaßnahmen, Generatoren und internationale Hilfe aus Frankreich und Marokko milderten die Folgen. Aber die Frage bleibt:
Warum hatten kritische Punkte keine eigenen Resilienzquellen?
Warum verfügt nicht jedes Krankenhaus, jeder Flughafen, jedes Rechenzentrum und jede Katastrophenschutz-Zentrale über ein Mikronetz mit Batteriespeicher + Notstromdiesel?
Lösungen existieren – aber wurden nicht umgesetzt
Adriadiesel bietet bereits Systeme an, die:
Politischer Wille muss technischer Verfügbarkeit folgen
Während Regierungen nach Ursachen suchen, muss die Industrie auf Resilienz umschalten.
Blackouts sind keine Frage des Ob, sondern des Wann – und jede Stadt sowie Institution braucht:
Kontakt
Adriadiesel kooperiert mit:
Gemeinsam können wir sicherstellen, dass der nächste Blackout kein Kollaps ist – sondern nur eine bereits gelöste Herausforderung.